Interview über die Befreiung der Frau

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Der Kampf um die Befreiung der Frau hat in Kurdistan in den letzten 40 Jahren ein ganz neues Niveau erreicht. Daraus erblüht ist unter anderem eine starke Freundinnenschaft zu Frauen, feministischen und revolutionären Bewegungen weltweit. Heute in der Zeit des neuen Paradigmas, des Demokratischen Konföderalismus sprechen wir davon einen weltweiten Frauenkonföderalismus aufzubauen, also einen neuen Schritt Internationalistischer Kämpfe. Wie sieht dieser Internationalismus, der mit einer Frauenbefreiungsideologie aufgebaut wird, aus? Wie unterscheidet er sich vom bisherigen Internationalismus?

Wenn wir in die Geschichte des Internationalismus schauen, dann sehen wir, dass es zum Beispiel die verschiedenen Internationalen gab. Es gab marxistische, leninistische, anarchistische und verschiedene andere Versuche Internationalismus zu entwickeln. Es gab auch viele Frauen, die sich innerhalb der Geschichte im Geist des Internationalismus oder der antikolonialen Kämpfe an diesen Entwicklungen beteiligt haben. Einige von ihnen kamen aus Europa, viele aus anderen Gebieten in der ganzen Welt. Wir können davon sprechen, dass Frauen innerhalb von diesen Internationalistischen Organisationen ebenfalls Schlüsselrollen eingenommen haben. Sie kämpften in den Gesamtorganisationen und versuchten zusätzliche internationale Frauenorganisationen aufzubauen. Es wurde dabei durchaus auch ein Niveau erreicht in dem entscheidende Fragen zur Freiheit der Frau diskutiert worden sind. Abber dennoch müssen wir davon sprechen, dass innerhalb dieser Internationalen insgesamt die Frage der Freiheit der Frau nie die entscheidenste Frage wurde, obwohl das notwendig gewesen wäre um erfolgreich zu sein.

Auf Basis des Verständnisses, dass das Patriarchat, als mehr als fünftausend Jahre alte Form der Unterdrückung und als Basis jeder anderen Unterdrückung, als das am wichtigsten zu lösende Problem angesehen werden müsste, nähern wir uns heute Internationalismus auf eine ganz andere Art an. Wenn wir heute von dem neuen Internationalismus sprechen, der seid der Phase des Kampfes in Kobanê entstanden ist, dann können wir sagen das dieser Internationalismus eine andere Qualität besitzt. Diese Qualität entspringt vor allem daraus, dass in der Revolution in Rojava, so wie in der gesamten Kurdischen Befreiungsbewegung die Frau als wegweisende Kraft organisiert ist. Zum einen wird auf der ideologischen Ebene um ein neues Bewusstsein gekämpft, das Bewusstsein einer freien Frau und eines freien gleichberechtigten gesellschaftlichen Zusammenlebens und zum anderen wurde eine große organisatorische Stärke der Frau erreicht. In den neunziger Jahren enstand die Frauenguerilla. Heutzutage sind in Rojava und in Nord-Ostsyrien eine Vielzahl kurdischer, assyrischer, arabischer, turkmenischer und anderer Frauen aktiv um in der gesellschaftlichen und militärischen Organisation der Frau teilzunehmen. Diese Organisation findet gleichzeitig komplett autonom, wie auch zusammen mit Männern statt, sodass die Frau überall, sowie auch in sich selbst für ein neues freiheitliches Bewusstsein kämpft. Dabei nehmen Frauen eine Schlüsselrolle ein um alte und faschistische Ansichten zu zerbrechen und ein ganz neues Leben zu erschaffen. In der Kurdischen Freiheitsbewegung wurde ein Bewusstsein geschaffen, in dem die Frage nach der Freiheit der Frau, die entscheidende Frage ist. Um es mit den Worten von Abdullah Öcalan zu sagen: “Eine Revolutionäre Organisation, die die Frage der Frau nicht löst, wird zwangsläufig nur eine Niederlage erreichen können.”

Heute nehmen an der Entwicklung des neuen Internationalismus eine Vielzahl von Organisationen und politischen Strömungen teil. Natürlich haben auch viele dieser Organisationen nicht das gleiche umfassende Niveau in der Beantwortung der Frauenfrage erreicht, wie die kurdische Freiheitsbewegung, doch können wir sagen, dass die Organisation der Frauen und besonders die der jugendlichen Frauen wie ein Lauffeuer ist, dass jeden beeinflusst, der oder die gemeinsam mit den Organisationen der Frauen und jungen Frauen an Revolutionären Kämpfen teilnimmt.

Was ist die Situation der Frau heute? Wie beeinflusst spezielle Kriegsführung ihr Leben?


Wir sprechen heute davon, dass das Patriarchat ein mindestens fünftausend Jahre altes System ist, welches seinen Ursprung in der Zeit kurz nach der Neolithischen Revolution gefunden hat. Abdullah Öcalan spricht davon, dass die Frau als erste Kolonie verstanden werden muss, demnach ist sie der Teil der Gesellschaft, welcher zuerst und am stärksten ausgebeutet und beherrscht wurde. Mit der Unterdrückung der Frau wurde der Grundstein für unterdrückerische Herrschaftssysteme allgemein gelegt. Wir können davon sprechen, dass die Frau wie wir sie heute kennen also zumindest teilweise eine gefallene Kraft ist, also eine Persönlichkeit, die ihre gesellschaftliche Stärke verloren hat. Wir können davon ausgehen, dass die Frau in der natürlichen Gesellschaft eine sehr große Stärke hatte. Aber worin bestand diese Stärke genau? Die Stärke der Frau bestand darin, dass sie sich zum Nutzen aller Menschen in der Gesellschaft nach orientierte. Es handelte sich nicht um eine egoistische Stärke. Wenn wir uns zum Beispiel heute den Menschen der kapitalistischen Moderne anschauen, können wir davon sprechen, dass das Patriarchat eine ganz neue Stufe erreicht hat, da es sich hier um einen völlig egoistischen Menschen handelt, der sehr gesellschaftsfeindlich handelt und nur an sich als alleiniges Individuum denkt. Gleichzeitig können wir sagen, dass das Patriarchat schon seit Beginn seines Entstehens immer eine konkret gewaltvolle Ebene beinhaltete, die bis heute besteht und die sich im Leben jeder Frau auswirkt. Wenn wir heute darüber nachdenken, worum es sich konkret bei dieser Gewalt handelt, dann können wir sagen dass sie Vergewaltigungen und Femizide beinhaltet. Überall auf der Welt passieren tagtäglich Vergewaltigungen, die teilweise von Gesellschaften im Rahmen von Ehen offen akzeptiert werden und eine Vielzahl von Frauen werden ermordet. In der Türkei zum Beispiel finden massenhaft Feminizide statt. Faschistische Kräfte greifen dabei gezielt kurdische Frauen an.
Wir haben auch gesehen, was Daesh für Frauen dargestellt hat, denn Daesh ist eine Kraft, die vor allem patriarchal und gewaltvoll charakterisierbar ist. Am schlimmsten war dabei der Verkauf, die Versklavung, die Verstümmelung und die Hinrichtung Ezidischer Frauen.

Wichtig ist, dass wir uns fragen, warum diese Dinge passieren. Gewalttaten, die im eigenen Umfeld passieren, beinhalten oft, dass es kein direktes Verständnis davon gibt, dass die Probleme politisch zu betrachten sind. Den Frauen kommt das, was ihnen dann passiert oft wie ein tragisches Schicksal vor, wie etwas das nicht verändert werden kann. Doch handelt es bei diesen Gewalttaten meistens um einen Akt der kompletten Unterdrückung und Beherrschung der Frau bis hin zu ihrer Auslöschung. Sie soll ihrer Kraft komplett beraubt werden.
Ohne Widerstand und eine politische Organisation wird sich dieser Zustand nicht verändern.
Das Ziel ist es die Psychologie der Frau komplett zu versklaven. Oft ist es so, dass Frauen diese Situation für komplett normal halten. Bis hin zu dem Glauben, dass ein Bild der Frau erschaffen worden ist, die von alleine tut, was das unterdrückerische Herrschaftssystem von ihr möchte. Diese Frau denkt dann vielleicht sie könne mit ihrem Verhalten kleinbürgerliche Lebensziele erreichen oder sie hält etwas fälschlicherweise für Liebe, was eigentlich eine ausbeuterische Beziehung ist.
Natürlich ist die Frau genauso in ihrer Mentalität versklavt wie der Mann. Wir können nicht davon ausgehen, dass eine Frau ohne einen intensiven Kampf in der kapitalistichen Moderne eine freiheitlichere Haltung erreichen kann. Mit der Gewalt die gegen Frauen ausgeübt wird, wird nicht nur eine Frau unterdrückt, sondern stellvertretend die gesamte Gesellschaft gebrochen, denn eine Frau hat meistens sehr viel Einfluss auf die Gesellschaft, da sie ja ursprünglich im Zentrum des Lebens stand.


Das Kapitalistische System nimmt in vielen Fragen groteske Züge an. Das zeigt sich zum Beispiel besonders, wenn wir über das reden, was im System unter Schönheit verstanden wird, also dem was ästhetisch ist: Schönheit wird als das allerwichtigste im Leben gesehen, so das man bereit sein müsste, dafür alles zu tun. Dazu gehört auch sich selbst zu verstümmeln und auszubeuten. Aber die Schönheit besteht nur aus einem immer exakt gleichen Ideal.
Schon an diesem Merkmal immer alles gleich machen zu wollen, äußerlich die immer gleiche Form entstehen zu lassen, können wir sehen, dass es sich dabei um ein faschistisches Schönheitsideal handelt. Es ist ein sehr faschistisches Anliegen alles in die immer gleiche Hülle pressen zu wollen. Wir könnten hingegen unter Ästhetik verstehen, dass ein Mensch nach seiner inneren Natürlichkeit lebt und sozusagen ein ethisches Leben führt.

Wenn wir über spezielle Kriegsführung reden, dann reden wir von der Kriegsführung, die außerhalb des offiziellen Rahmens des Krieges geführt wird. Dabei kann es sich um eine Vielzahl von Methoden handeln. Wir reden auch über spezielle Kriegsführung, wenn wir die Methoden analysieren, mit denen das patriarchale System propagiert wird oder wenn das System die ewig gleiche Lüge verbreitet das es keine Alternative zu diesem Leben geben kann. Es geht bei der Speziellen Kriegsführung besonders um die Methoden, mit denen eine Gesellschaft insgesamt unter Kontrolle gehalten wird. Revolutionäre Bewegungen sollen an ihrem Entstehen gehindert oder ausgelöscht werden.
Gegenüber Frauen wird eine Vielzahl von Methoden spezieller Kriegsführung angewandt. Ein Leben lang wird ein Mensch in der Kapitalistischen Moderne mit Werbung bombardiert und diese Reklamen sind in erster Linie vor allem sexistisch. Auch die Propaganda die innerhalb der Gesellschaft diskutiert wird, kann ein Ergebnis spezieller Kriegsführung sein. Aber auch ein in der Gesellschaft verstreutes falsches Gerücht kann Teil dieser sein. Besonders in den westlichen Metropolen gibt es kein Entkommen mehr. Wer nach einer Alternative sucht, wird erneut von ihr beeinflusst. Manche Fehler die in den letzten Jahunderten in linken Bewegungen entstanden sind, sind ebenfalls Ergebnis spezieller Kriegsführung.

Wieso spielt speziell die PAJK so eine entscheidene Rolle derzeit?

Die PAJK, also die Partei der Frauen ist ein Ergebnis des revolutionären Kampfes der Frauen in Kurdistan. Schon früh und besonders in den Jahren 1992 und 1993 haben sich viele Frauen dem Befreiungskampf der Guerilla in Kurdistan angeschlossen, wodurch eine komplett neue Kraft entstanden ist. In den darauf folgenden Jahren, sind viele revolutionäre Frauenorganisationen aus dem Rahmen des Befreiungskampfes in Kurdistan enstanden und dabei können wir davon sprechen, dass eine komplett unabhängige Partei der Frauen aufgebaut worden ist. Nicht nur das: Sie hat außerdem eine große Bewusstseinsrevolution durchlaufen. PAJK hat heute zum einen eine Perspektive zur Befreiung der Frau, zum anderen auch eine Perspektive, die sich sehr tiefgehend mit der Wahrheit über das Leben, die Realität und die Geschichte der Gesellschaften in und außerhalb Kurdistans befasst und revolutionäre Antworten gibt. Damit ist sie sehr entscheidende Schritte für die Befreiung der Frau gegangen. Diese Partei berührt nicht nur bestimmte Teile des Lebens der Menschen, sie versteht den Menschen sozusagen vom Zeh bis zur Nasenspitze, so wie sie auch das Leben der Frau versteht und ihr in ihrem Kampf eine Perspektive bieten kann. Innerhalb der Organisation hat sie viele Vorkehrungen getroffen, die einen Menschen daran hindern wieder ein Teil des Systems der kapitalistischen Moderne zu werden, ohne die revolutionären Fragen die sich einer Person stellen beantwortet zu haben. PAJK ist eine Antwort darauf, was für eine militante Frau es zu erschaffen gilt.

Wie können wir uns der Frage der Freiheit der Frau annähern?

Die Freiheit der Frau ist im Kern die Freiheit ihrer Gesellschaft und aller Frauen und nichts individuelles. An die Freiheit der Frau sind also lauter andere Fragen geknüpft und so ist es auch notwendig sich ihr gegenüber anzunähern. Heutzutage ist es wichtig die Frage der Freiheit der Frau in allen Themenbereichen zu stellen, beispielsweise: Ökologie und Freiheit der Frau, was bedeutet das für uns? Wir können diese Themen nicht voneinander trennen. In diesem Sinne sollten wir uns dieser Frage als der zentralsten aller Fragen annähern. Die Unterdrückung der Frau ist die erste Unterdrückung der Geschichte und so müssen wir auf sie auch als erstes eine Antwort finden. So werden wir uns auch der Freiheit der Frau annähern können.

Was bedeutet es speziell als junge Frau an diesem Kampf teilzunehmen?

Speziell junge Frauen spielen in der Gesellschaft eigentlich eine Rolle auf mehreren Ebenen. Wenn wir von jungen Frauen sprechen, sprechen wir vor allem von Frauen, die noch nicht geheiratet haben, keine Kinder bekommen haben oder die mit einem jugendlichen Geist am revolutionären Kampf teilnehmen. Warum haben junge Frauen so eine besondere Rolle? Weil sie sich der Freiheit der Frau sowohl als Jugendliche als auch als Frauen annähern und in der Verknüpfung dieser beiden Eigenschaften eine ganz besondere Rolle einnehmen. In der Praxis revolutionärer Kämpfe nehmen junge Frauen meist eine Schlüsselrolle ein, was beispielsweise die Radikalisierung von Kämpfen betrifft oder ihrer Vergrößerung durch die Anbindung der Kämpfe an die Gesellschaft. Die Jugend befindet sich von Natur aus, auch wenn sie unterdrückt wird, immer auf einer großen Suche nach Freiheit. Wichtig ist dabei, dass sie sich nicht in der kapitalistischen Moderne verliert und sich nicht danach ausrichtet Werte der kapitalistischen Moderne anzustreben, sondern sich auf den Weg zu einem freien Leben aufmacht. Nach dieser Definition sind viele Menshen von denen wir heute als Jugendliche sprechen, eigentlich gar keine Jugendlichen mehr, da sie nicht kämpfen und auch nicht nach diesen Werten streben und somit also die Kraft der Jugend gar nicht leben. So sind sie selbst schon Teil eines unterdrückerischen Systems geworden. Wer sich also anpasst und sich nicht weiter auf eine Suche begibt wird so zu einem gealterten Menschen, wir können hier nicht mehr von einem Jugendlichen sprechen. Junge Frauen setzen auf der Suche nach Freiheit eine große Energie frei.

Was bedeutet es als Frau zusammen mit Männern an politischen Kaempfen zu arbeiten? Was für Perspektiven können wir männlichen Freunden mitgeben?

Wenn wir von der Entstehung des Sozialismus im Sinne von Gleichberechtigung und freiheitlichen Gesellschaften reden, dann reden wir auch von der Erschaffung eines neuen Menschen. Wir können nicht mit einem kapitalistischen, patriarchalen Menschen eine neue Revolution des Bewusstseins und eine neue Realität erschaffen. Es ist notwendig einen neuen Menschen zu erschaffen. Einen Menschen, der in der Lage ist, nach sozialistischen Werten zu leben, das heisst, dass wir versuchen in unseren politischen Kämpfen nicht nur eine neue Frau, sondern auch einen neuen Mann zu erschaffen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass wir auch nicht die klassische Frau so wie sie heute ist versuchen zu erhalten, sondern eine befreite Frau erschaffen wollen. Genauso wenig möchten wir den klassischen, patriarchalen, unterdrückenden und beherrschenden Mann weiterhin erhalten, sondern eine freiheitliche Alternative erschaffen. Darin ist natürlich eine sehr grosse Schwierigkeit enthalten. Wir reden hier von einem Patriarchat, dass sich seit fünftausend Jahren mit aller Hinterlist im Bewusstsein jedes einzelnen Mannes verankert hat. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Leichtigkeit solche Dinge zu überwinden und abzulegen. Abdullah Öcalan spricht auch von der Tötung des klassischen Mannes. Natürlich meint er nicht das physische Töten von Männern, sondern den klassischen Mann zu überwinden und eine neue Männlichkeit zu erschaffen. Die Jineoloji, eine vom Positivismus und dem unterdrückerischem Wissen befreite Wissenschaft, gibt allgemeine Perspektiven auf das Leben und nicht nur begrenzt auf Frauen, sondern beantwortet die Fragen des Lebens mit einer Suche nach Wahrheit, befreit von Machtinteressen. Daher sollte auch das Interesse von männlichen Freunden in diesem Thema sehr groß sein und gleichzeitig werden die Fragen, die dort beantwortet werden auch auf männliche Freunde Auswirkungen haben. Das heißt, Jineoloji spielt bei der Erschaffung einer neuen Persönlichkeit von der wir reden eine sehr große Rolle.

Zum Schluss gibt es die Frage welche Rolle Frauen im Antifaschismus einnehmen.

In diesem Zusammenhang bedeutet Antifaschismus nicht nur die neusten faschistischen Kräfte in ihrer organisierten Form zu bekämpfen, sondern auch zu verstehen was Faschismus bedeutet. Faschismus hat viele Ebenen und ist eine Unterdrückungsform, die sich am Ende am schlimmsten auf die Frauen auswirkt. Im Widerstand gegen ihn werden Frauen deshalb auch eine Schlüsselrolle einnehmen, denn ihr nach Freiheit strebendes, kämpfendes Bewusstsein strahlt in ihre Gesellschaft zurück. Antifaschismus ist also nicht die Aufgabe einzelner Personen, die das Problem lösen können, sondern das Aufstehen der gesamten Gesellschaft als revolutionärer Volkskrieg, wie es in Kurdistan geschieht. Nur so kann der Faschismus auch tatsächlich überwunden und besiegt werden. Frauen spielen darin die entscheidende Rolle.